CALLA

CALLA

Die Calla gehört der botanischen Gattung Zantedeschia in der Familie der Aronstabgewächse (Araceae) an, zu der auchFlamingoblumen (Anthurium), Scheidenblatt (Spathiphyllum), Philodendron, etc. zählen. Der Name leitet sich vom griechischen callos ab, was „schön“ bedeutet, und vor allem der Pracht der Blüte gerecht wird. Die Pflanze stammt aus dem Süden Afrikas. Die Blume ist eigentlich eine pflanzliche Struktur, in der eine große Spatha (ein umgewandeltes Blatt) einen Blütenkelch bildet, innerhalb dessen sich die eigentliche, aus einem Kolben, dem sogenannten Spadix, bestehende Blüte befindet; daran sitzen unten die weiblichen und an der Spitze die männlichen Blüten. Die Calla liebt direkte Sonne und einen kühlen, gut durchlässigen Boden, da sie unten Rhizome bildet, die auf Staunässe sehr empfindlich reagieren. Callas müssen oft gegossen werden, während ihrer Ruhezeit im Sommer allerdings nicht. Die Weiße Calla ist eine mehrjährige Pflanze, die große Büsche bildet, die von Jahr zu Jahr größer werden. Diese Calla-Art geht in Sommerpause und beginnt im Herbst erneut zu wachsen, um dann im Frühjahr zu blühen. Farbige Callas (gelb, lila, rot) kommen aus heißen Ländern und vertragen keine strengen Winter;deshalb müssen sie in Töpfen wachsen, wobei darauf zu achten ist, sie in einem kalten Gewächshaus überwintern zu lassen. Diese Calla-Art hat im Sommer Ruhezeit und darf ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gegossen werden, sondern soll in trockenem Zustand an einem Ort, wo die Temperatur nicht unter 0° C sinkt, überwintern. Sobald keine Frostgefahr mehr besteht, können die Gefäße wieder nach draußen gebracht und gegossen werden; auf diese Weise beginnen die Pflanzen erneut zu wachsen und bis in den Sommer hinein zu blühen. Düngen sollte man einmal pro Monat mit einem löslichen, im Gießwasser aufgelösten Düngemittel. Im Allgemeinen sind Callas sind sehr robust, können aber durch Blattläuse und Schnecken befallen werden, die die Blätter annagen.

pianta da fiore calla