ALPENVEILCHEN (ZYKLAMEN)

ALPENVEILCHEN (ZYKLAMEN)

Die Gattung Zyklamen gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae), die etwa 20 im Mittelmeergebiet heimische Arten umfasst, von denen einige spontan in Italien wachsen. Alpenveilchen sind seit der Antike – bereits die Griechen kannten im Jahr 371 v. Chr. die Pflanze – bekannt. Der Name leitet sich vom griechischen "Kyklos" her, was „Kreis“ bedeutet und verweist auf die besondere Form am unteren Teil der Blütenblätter. Die Ankunft der exotischen Arten in Europa (Ciclamen persicum) um das Jahr 1650 und die darauf folgende lange Periode der genetischen Verbesserung hatten eine intensive Blüte und große Blüten zur Folge, so wie wir eben heute Alpenveilchen kennen. Um sich ein Bild davon zu machen, wie kompliziert und mühsam die Arbeit der Blumenzüchter war, denke man nur daran, dass im 18. Jahrhundert 4 Jahre und mindestens 7-8 mal Umtopfen zwischen Aussaat und Blüte lagen, während die heutigen Arten nur einmal umgetopft werden müssen, und ein Zyklus zwischen Aussaat und Blüte nicht einmal ein Jahr dauert. Die auf dem Markt erhältlichen Alpenveilchen unterscheiden sich in Größe (normal oder Zwerg), Farbe, Form und Größe der Blüte (zweifarbig, normal, ausgefranst, gefleckt, etc.). Die gute Qualität eines Alpenveilchens im Topf erkennt man an den dunklen, kompakten Blättern, und an den Blüten, die keinen zu langen Stiel haben sollten. Das Alpenveilchen kann nach dem Kauf halb in der Sonne oder im Schatten an einem kühlen Ort vorzugsweise bei Temperaturen stehen, die 20 Grad C ° nicht überschreiten. Obwohl sie Kälte ertragen, sind sie frostempfindlich. Will man die Pflanze umtopfen, ist zu bedenken, dass sie keine großen Töpfe will (was sich nachteilig auf die Fülle der Blüte auswirken würde), sie sollten aber tief sein. Die Pflanzerde sollte organisch und gut mit Langzeitdünger versorgt sein. Ein gutes Substrat für die Alpenveilchen sollte zu 80% aus Humus und 20% aus Blähton oder einem anderen inerten Material, das eine gute Drainage des Bodens garantiert, bestehen. Die Bewässerung sollte von unten durch Eintauchen des Topfes erfolgen. Wenn Sie von oben bewässert werden müssen, ist zu verhindern, dass das Wasser lange zwischen den Blättern stagniert. Die Düngung sollte vor allem während der Blütezeit einmal pro Woche erfolgen; dabei ist komplexer, löslicher Dünger zu verwenden, der beim Gießen verabreicht wird. Soll die Pflanze noch lange erhalten bleiben, sollte man bei Frühlingsende die welken Blätter entfernen, das Gießen einstellen und die Pflanze an einem kühlen Ort ruhen lassen, um dann im Spätsommer wieder mit dem Düngen zu beginnen. Feinde des Alpenveilchens sind vor allem Krankheiten und Parasiten, die die Knolle angreifen. Es ist besonders darauf zu achten, dass sich kein Wasser staut. Als nützlich hat sich eine vorbeugende Behandlung mit Kupfer und Schwefel erwiesen.

pianta da fiore ciclamino

CICLAMINO
CICLAMINO
Code: 4084
Vase: 17
Farbe:
CICLAMINO MINI VARIEGATO LILLA E BIANCO
CICLAMINO MINI VARIEGATO LILLA E BIANCO
Code: 2032
Vase: 10
Farbe:
MINI CICLAMINI TRE IN FILA
MINI CICLAMINI TRE IN FILA
Code: 4043
Vase: 10
Farbe: