FEUERSALBEI (SALVIA SPLENDENS)

FEUERSALBEI (SALVIA SPLENDENS)

Zur Gattung Salbei, die Teil der großen Familie der Lippenblütler (Labiatae) ist, gehören sehr viele Arten; einige davon sind essbar und Gewürze (Gartensalbei oder Salvia officinalis), andere Zierpflanzen (Feuersalbei oder Salvia splendens), wieder andere wildwachsend. Der Name leitet sich vom lateinischen salvus = gesund oder salus = Gesundheit her. Feuersalbei ist heimisch in Südamerika und am Herkunftsort mehrjährig, während die Pflanze im Klima des Mittelmeerraums als einjährige Pflanze angebaut wird. Es gibt sehr viele Cultivar von unterschiedlichen Größen, von wenigen Dezimetern bis zu einem Meter Höhe. Die Pflanzen haben aufrechte Stängel, die am oberen Ende eine ährenförmige Blüte aus ganz bunten Blümchen tragen. Die Blütenfarbe variiert von Rot über Violett bis Weiß. Die Pflanze eignet sich hervorragend für Einfassungen in direkter Sonne, kann aber auch an einem halbschattigen Standort platziert werden; hier kann jedoch Lichtmangel leicht dazu führen, dass die Pflanze sich ausdünnt (der Stängel wird lang und trägt wenige Blüten). Salbei fürchtet kalte Temperaturen, das Wachstum wird schon bei unter 10 ° C gebremst. Die Pflanzen lieben frische, an organischen Stoffen reiche Böden. Salbei kann in Töpfen gezogen werden, aber in diesem Fall sollte die Pflanzerde mindestens zu 70% aus Humus bestehen, während der restliche Teil auch eine inerte Substanz sein kann. Salbei mag feuchte Erde, daher sollte oft gegossen werden; bei Topfpflanzen sollte umso häufiger gegossen werden, je kleiner der Topf ist. Alle 15-20 Tage empfiehlt es sich zu düngen, indem ternärer, löslicher Dünger dem Gießwasser beigemischt wird. Die Pflanze ist zwar sehr resistent gegen Krankheiten, kann aber leicht von Schnecken befallen werden und fürchtet vor allem in den wärmeren Monaten den Befall von Mehltau, der aber leicht durch Besprühen mit Schwefel einzudämmen ist.

pianta da fiore salvia