STAUDENSELLERIE

STAUDENSELLERIE

Der botanische Name von Sellerie ist Apium graveolens. Dies ist ein zweijähriges Doldengewächs, das auch wild an den Küsten des Mittelmeers wächst. Aufgrund ihrer Herkunft ist es eine Pflanze, die gegenüber salzigem Boden und Salzwasser gut beständig ist. Dieses Gemüse war bereits bei den alten Griechen für seine heilenden Eigenschaften bekannt, der Name "Sellerie" leitet sich vom griechischen "selinon" her. Sellerie enthält eine aromatische Substanz, das Sedanin, das für das typische Aroma verantwortlich ist. Dieses Gemüse hat einen Nährwert von nur 10 kcal/100g frisches Produkt, ist aber reich an Ballaststoffen, Kalium und enthält Vitamin C und B9. In der Volksmedizin gilt Sellerie als harntreibend, reinigend, anti-rheumatisch und kräftigend. Vom Sellerie werden die Blätter aufgrund ihres Aromas für Gemüsebrühen (schwarzer Sellerie), die knackigen Stängel (weißer Sellerie) und auch die Knolle (Knollensellerie) verwendet.

KULTIVIERUNG

Umpflanzen kann man vom Frühjahr bis zum Frühsommer, um Produktionen über die ganze Zeit hinweg zu erhalten, in der die Temperaturen nicht unter nicht 0 °C sinken. Die Absorptionen aus dem Boden sind in einem Verhältnis von NPK 6:2:10, wobei Stickstoff und Kalium ganz klar vorherrschen. Für eine Produktion von 3-6 kg/m² (Stauden- oder Knollensellerie) wird eine Zufuhr zur Vorbereitung des Bodens von 3kg/m² Kompost, 50 g/m² Superphosphat und 50g/ m² Kaliumsulfat empfohlen. Die Pflanzdichte kann 6-10 Pflanzen pro Quadratmeter betragen, was 30 - 50 cm Abstand zwischen den Reihen und 20-30 cm in der Reihe entspricht. Die Ernte erfolgt etwa 100 Tage nach dem Umpflanzen für frühe Sorten und nach 120-150 Tagen für die späteren. Bei Staudensellerie kann jede Pflanze kurz vor der Ernte circa zehn Tage lang im Teil der Stängel mit schwarzer Plastikfolie verpackt werden, um sie zu bleichen. Dieses Vorgehen ergibt knackige und zarte Stängel.

SCHÄDLINGE

Verschiedene Krankheitserreger, insbesondere Pilze (Septoria apiicola, Cercospora apii, Erysiphe umbelliferarum etc.) bedrohen den Luftapparat des Selleries. Hierfür empfiehlt es sich, während der langen Kultivierungszeit mit Produkten auf Kupfer- und Schwefelbasis zu behandeln.