PETERSILIE

PETERSILIE

Der lateinische Name Petroselinum sativum leitet sich vom griechischen "petroselion" her, was so viel wie "Stein-Sellerie" bedeutet. Petersilie ist eine zweijährige, krautige Pflanze, die im Mittelmeerraum beheimatet ist. Sie wird seit der Antike nicht nur in der Küche verwendet, sondern auch für Zauberrituale herangezogen. Die Pflanze gehört der Familie der Doldenblütler (Umbelliferae) an und verströmt dank der aromatischen Substanz Apiol, die nur im frischen Zustand vorhanden ist und bei getrockneten Pflanzen verschwindet, ein angenehmes Aroma. In der traditionellen Medizin scheint sie nützlich zu sein, um Schmerzen zu lindern und Blutungen zu stillen. In der Küche liegt ihre Verwendung in erster Linie darin begründet, dass sie den Geschmack der anderen Zutaten wie Knoblauch, Tomaten, Butter, Fisch oder Olivenöl verbessern kann. Petersilie bildet in Italien die Grundlage für viele Soßen (z. B. "bagnet Verd" aus Knoblauch zusammen mit Eigelb, in Essig getränkten Brotkrumen, Sardellenfilets und Petersilie, der für Ligurien und die Toskana typische "zimino", der mit Öl oder Butter, Petersilie, Knoblauch, Spinat, Mangold, Salz und Pfeffer zubereitet wird, und die sizilianische Spezialität "zogghiu", eine Sauce aus Knoblauch, Minze, Petersilie, Olivenöl und Essig).

KULTIVIERUNG

Petersilie steht gern kühl und hat die Fähigkeit, das ganze Jahr über auszutreiben. Sie hat auch eine gute Beständigkeit gegen Kälte. Zu ihrem Anbau ist nicht weiter viel zu beachten, außer dass sie häufig gegossen werden muss. Zur Vorbereitung des Bodens genügt eine Zufuhr von 2-3 kg/m² organischen Kompost. Während der Kultivierung sollte die gesamte Vegetation periodisch abgeschnitten werden, damit die kleinen Blätter nachwachsen können, die dann immer zart und aromatisch sind.