ROSMARIN

BESCHREIBUNG

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist eine mehrjährige Staude aus der Familie Lippenblütler (Labiatae). In den Ländern des Mittelmeerraums wächst sie wild, liebt das warme Klima und wächst gut in direkter Sonne. Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Morgentau“. Aus gesundheitlicher Sicht scheint es, dass Rosmarin ein Antioxidans, entzündungshemmend, antiseptisch und kräftigend ist. Es ist reich an Gerbstoffen, scheint appetitanregend und verdauungsfördernd zu sein. Es wird vor allem in der mediterranen Küche verwendet, seine Verwendung hat sich aber auch weltweit verbreitet. Fleisch, Gemüse, Kartoffeln lassen sich damit hervorragend würzen und so ist Rosmarin Bestandteil zahlreicher typischer italienischer Rezepte. Man kann ihn an einen sonnigen Platz anpflanzen, sowohl im Garten als auch in Töpfen.

KULTIVIERUNG

Rosemarin stammt aus dem Mittelmeerraum, wo er im Garten oder in Töpfen problemlos angebaut werden kann; auf jeden Fall sollte er aber einen sonnigen Standort haben. Sollte er in Töpfen gezogen werden, müssen aufgrund des starken Wachstums der Pflanze ausreichend große und tiefe Behälter gewählt werden. Die Erde sollte zu 70% aus organischer Substanz und zu 30% aus inertem Material bestehen, damit überschüssiges Wasser gut ablaufen kann. Gießen sollte man regelmäßig. Einmal im Monat tut es der Pflanze gut, dem Gießwasser einen ternären löslichen Dünger zuzufügen. Um kompakte Pflanzen mit frischen Sprossen zu erhalten, die man in der Küche benutzen kann, sollte man die Zweige des Öfteren oben kappen.