MAJORAN

BESCHREIBUNG

Majoran gehört zur Familie der Lippenblütler (Labiatae) und sein wissenschaftlicher Name ist Origanum majorana. Die Pflanze wird oft mit dem Oregano verwechselt, von dem sie sich durch ihren viel süßeren und weniger scharfen Geschmack unterscheidet. Majoran ist eine mehrjährige, aus Afrika stammende Pflanze, die im Klima des Mittelmeerraums eine Höhe von 60 cm erreicht. Zum Kochen wird er sowohl frisch als auch getrocknet verwendet und ist ein ideales Gewürz für Fleisch, Pilze, Hülsenfrüchte und zum Aromatisieren von Likören auf Kräuterbasis (Wermut). Die Volksmedizin schreibt Majoran eine krampflösende, kräftigende, stimulierende und anti-rheumatische Wirkung zu.

KULTIVIERUNG

Majoran ist eine sehr robuste Pflanze, die sowohl Sommerhitze, als auch die kalten Temperaturen des Winters verträgt. Während der kalten Jahreszeit verliert sie ihre Blätter, die wieder nachwachsen, sobald es Frühling wird. In Mittel- und Süditalien überwintert sie problemlos, während es im Norden des Landes empfehlenswert ist, die Wurzeln mit Laubhäufchen abzudecken oder die Töpfe an einer geschützten Stelle zu platzieren. Für den Anbau in Töpfen muss der Boden fruchtbar sein, 70% organische Substanz und 30% inertes Material enthalten. Wichtig ist, den Boden des Gefäßes stets mit einer Schicht aus Blähton zu bedecken, die ein gutes Abfließen des Gießwassers gewährleistet. Damit Majoran gut wächst, sollte er einen Platz mit direktem Sonnenlicht oder im Halbschatten haben. Es sollte oft gegossen und auch gedüngt werden, wozu lösliches Düngemittel, im Gießwasser aufgelöst, verwendet wird. Am Ende der schönem Jahreszeit kann man die Pflanze auf 10 cm Höhe zurückschneiden.