MINZE

BESCHREIBUNG

Pfefferminze (Mentha piperita) ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die Stolone bildet, stark aromatisch ist und zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) gehört. Pfefferminze ist eine Hybride zwischen Wasserminze (Mentha aquatica) und Grüner Minze (Mentha viridis), die in England vorkommt. Die Pflanze erreicht einen Meter an Höhe, blüht im Hochsommer, hat hellgrüne Blätter und die Stängel können violett schimmern. Ihr bester Lebensraum ist der mit einem Standort in voller Sonne und immer frischer Erde. Je nach Sorte unterscheidet man zwei Arten: die weiße und schwarze Minze. In der traditionellen Medizin werden der Minze diverse Heilkräfte zugeschrieben: eine verdauungsfördernde, antiseptische und für den Muskelaufbau förderliche Wirkung. Zum Kochen wird Minze in Suppen und Soßen und insbesondere zum Würzen von Lammfleisch, zur Zubereitung von Likören, Sirup und Desserts verwendet. Aus Minze gewinnt man Menthol, das Bestandteil in vielen Parfüms, Kosmetika und Arzneimitteln ist.

KULTIVIERUNG

Minze ist Kälte und Wärme gegenüber unempfindlich und kann in Italien sowohl in Töpfen als auch im Garten angebaut werden. Im Topf ist für eine an organischer Substanz reiche Erde zu sorgen; dazu mischt man 80% organischen Kompost mit 20% Sand oder Perlit, so dass ein Substrat entsteht, das immer frisch bleibt. Minze hat einen kriechenden Wuchs, daher sollte sie in großen Töpfen oder Kästen gepflanzt werden. Sie hat einen Standort im Halbschatten oder auch in direkter Sonne gern, vorausgesetzt, sie wird häufig gegossen. Die Blätter können im Sommer jederzeit geerntet werden, aber sie erreichen ihr maximales Aroma, wenn sie blühen. Für den hauseigenen Anbau im Topf zur Verwendung von frischen Blättern, sollte der Blütenstand entfernt werden, sobald er auftaucht; dies geschieht durch Kappen der Blüte, sodass die Pflanze neue Zweige und Blätter auszutreiben gezwungen ist.